Aktuelle Produktion

Es ist mal wieder Zeit für Kultur an der Physik. Das Physikertheater präsentiert am ersten Märzwochenende eine vielfältige Mischung von Impro bis Poetryslam, da ist auf jeden Fall für Alle was dabei. Eintritt ist wie immer frei, aber wir freuen uns über Spenden.
Kommt vorbei, lenkt euch von der Klausurenphase ab und genießt gute Unterhaltung!

Importtheater der Gruppe Schmitz‘ Katze – Fr. 1. März 19 Uhr
Kennt ihr die Situation, wenn ihr auf der Bühne steht und euren Text vergessen habt? Wenn ihr euch nicht mehr auf die Autorin, Regisseurin oder eine andere höhere Gewalt berufen könnt? Wenn man sich mit dieser Verantwortung wohlfühlt, könnte man sich an Improtheater versuchen.
Außerdem und andernfalls könnt ihr Schmitz‘ Katze Improtheater bei dieser Aktivität beobachten. Mit neuer Besetzung, neuen Formaten, Spielwut und keiner Angst vor der Ungewissheit könnt ihr euch auf Schmitz‘ Katze freuen. Mit einer Show, die alles sein kann, außer langweilig.

Kabaret von den Wahrhaft Schwachen – Fr. 1. März 21 Uhr
Die Wahrhaft Schwachen sind vieles, albern und ernst, komisch und kritisch, satirisch und verspielt, aber eines sind sie nie: langweilig. Die bunt gemischte Kabarett- und Kleinkunsttruppe präsentiert ein Programm aus Jux und Tollerei, Gesellschafts- und Politikkritik garniert mit musikalischen Höhepunkten.
Die Wahrhaft Schwachen laden ein zu einer Betrachtung des Alltags, die unser aller Schwäche entlarvt und deren Überwindung erst gar nicht versucht. Oder vielleicht doch? Tauchen Sie ein in eine wahrhaft schwache Welt, in der die Regeln des Kabaretts gebrochen werden und freuen Sie sich auf musikalische Darbietungen, satirische Sketche, ausdrucksstarke Reden und auf die Kunst der subtilen Übergänge.
Die Wahrhaft Schwachen zeigen ein etwas anderes Ensemble-Kabarett, wie es die Kleinkunst wohl sonst nicht sieht; wahrhaftig und mit reichlich Quatsch.

Werkschau zum Szenenprojekt des Physikertheaters – Sa. 2. März 18 Uhr
Hier sehen sie Einblicke in den Probeprozess der folgenden Szenen
Szene aus Wilhelm Tell
Das Drama von Friedrich Schiller, das im Jahr 1804 veröffentlicht wurde, erzählt die Geschichte des Schweizer Bauerns Wilhelm Tell, der sich gegen die tyrannische Herrschaft der Habsburger auflehnt. Im bekannten Volkshelden aus Schillers Drama steckt dabei jede Menge Ambivalenz. Während sich die Schweizer Urkantone ihre Unabhängigkeit erkämpfen führt Tells Weg hin zu einem Scheidepunkt bei dem sich die Frage stellt: Ist er Freiheitskämpfer, Mörder oder etwas vollkommen anderes?
Szene aus Ödipus
Das antike griechische Drama „Ödipus“ von Sophokles erzählt die tragische Geschichte des Königs Ödipus von Theben, der unwissentlich den Fluch auf seiner Familie erfüllt. Durch eine Reihe von unglücklichen Ereignissen und Schicksalsschlägen wird Ödipus mit seiner eigenen verhängnisvollen Prophezeiung konfrontiert, die besagt, dass er seinen Vater töten und seine Mutter heiraten wird. Auf der Suche nach der Wahrheit fordert er das Wissen des Sehers Teiresias ein, dem das lebenzerstörende Potential dieses Geheimnisses bewusst ist. Doch was tun wenn der König nach der Antwort zur Rettung der Stadt fordert?
Szene aus Lady Windermeres Fächer
„Lady Windermeres Fächer“ ist eine Komödie von Oscar Wilde, die im viktorianischen England spielt und sich um die moralischen Konventionen und gesellschaftlichen Normen der Zeit dreht. Sie erzählt von der Rückkehr einer verstoßenen Lady in die gehobene Gesellschaft Londons. Windemere und Darlington, die Gründerinnen von „Windemeres Fächer“, geben an diesem Abend Einblick hinter die Kulissen ihrer Produktion. Parker ist auch dabei.
Szene aus Die Vögel
„Vögel“ ist ein Theaterstück von Johann Wolfgang von Goethe, das erstmals im Jahr 1803 veröffentlicht wurde. Die Komödie, inspiriert von Aristophanes‘ „Die Vögel“, erzählt die Geschichte zweier Menschen, die frustriert von den menschlichen Angelegenheiten sind und beschließen, eine eigene Welt zu schaffen – hoch oben in den Lüften, inmitten einer von Vögeln regierten Gesellschaft.

Meine Väter von Wolfgang Sréter – So. 3. März 17:30 Uhr
Wolfgang Sréters Stück widmet sich dem Verhältnis der Nachkriegsgeneration zu ihren Vätern, der Kriegsgeneration. In einer leeren Wohnung erzählt der Sohn im Zwiegespräch über die persönlichen Konflikte zwischen ihm und seinen Vätern. Das Stück beleuchtet, ob die Aufgaben, die der deutschen Gesell- schaft übergeben wurden, mit dem Zugehörigkeitsgefühl gegenüber der Familie in Einklang gebracht werden können.
Es spielt Oliver Bayer die Rollen des Sohnes und der drei Väter. Inszeniert wird es von Marc Edinger.

Poetry Slam – So. 3.März 19:30 Uhr
Bei einem Poetry Slam treten talentierte Dichterinnen und Dichter mit ihren selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Von lyrischen Balladen über kraftvolle Spoken Word Performances bis hin zu humorvollen Alltagsgeschichten – hier ist alles erlaubt. Das Besondere an einem Poetry Slam Abend ist die
Interaktion zwischen KünstlerInnen und Publikum. Durch Applaus und Punktebewertung stimmt dieses über die Auftritte der SlammerInnnen ab. Freut euch beim ersten Poetry Slam an
der Physik auf ein vielfältiges Lineup

Der Weltuntergang von Jura Soyfer – Mi. 6. März 18:45 Uhr
Das Physikertheater präsentiert Jura Soyfers „Weltuntergang oder Die
Welt steht auf kein’ Fall mehr lang“.
Der Weltuntergang kommt nächsten Monat. Der nun berühmte Physik-Professor Guck nimmt sich der Sisyphosaufgabe an, die Menschheit davon zu überzeugen den Weltuntergang abzuwenden. Die Menschen haben jedoch ihre ganz eigenen Interessen. Es wird eine absurde, witzige Stunde im Gaede-Hörsaal!
Der Weltuntergang – was könnte aktueller sein.